
Dieses Album ist aus Texten, Gedanken und Bildern entstanden, die ihren Ursprung in den Social-Media-Beiträgen von Nevim Krüger haben. Ihre Worte, Beobachtungen und Perspektiven bilden die inhaltliche Grundlage der Songs. Aus ihren Beiträgen sind Motive, Bilder und Aussagen gewachsen, die in musikalischer Form weitergeführt wurden.
Die Lieder „Mein Glas ist FASD voll“, „Ich hasse, dass ich dich liebe“, „Mama bist du“, „Lasst sie reden“, „Seh aus wie erwachsen“ und „Das Kind hat einen Namen“ greifen diese Impulse auf und verdichten sie zu einzelnen Momenten. Die Songs stehen für unterschiedliche Facetten desselben Erlebens und sind eng miteinander verbunden.
Der Austausch mit Nevim Krüger war dabei kein punktueller Impuls, sondern ein fortlaufender Prozess. Ihre Beiträge haben Themen gesetzt, Schwerpunkte verschoben und Perspektiven geöffnet. Dieses Album versteht sich ausdrücklich als Weiterführung und Vertiefung dieser Gedanken in einer anderen Ausdrucksform.
Das Coverbild des Albums stammt von Ella Hübner. Mit ihrer Arbeit gibt sie dem Album eine visuelle Ebene, die die Inhalte der Songs aufnimmt und ihnen einen eigenen, ruhigen Raum gibt.
Dieses Album erzählt nicht von außen. Es ist aus bestehenden Worten gewachsen und aus einer Stimme, die gehört werden will, und aus der Entscheidung, diesen Worten eine musikalische Form zu geben.
