Was, wenn du siehst

Was, wenn du siehst ist ein Lied über Perspektivwechsel. Über den Moment, in dem der Blick sich löst von Defiziten und sich öffnet für das, was da ist.

Der Song richtet sich gegen vorschnelle Bewertungen und gegen ein Denken in Normen, das Menschen reduziert. Er erzählt von Fähigkeiten, die nicht immer laut sind, von Ausdrucksformen jenseits von Worten und von Stärken, die oft übersehen werden.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wer eigentlich die Barrieren schafft. Nicht der Mensch mit seinen Eigenheiten, sondern die Art, wie gesehen, bewertet und eingeordnet wird. Der Text lädt dazu ein, innezuhalten und wahrzunehmen, statt zu urteilen.

Was, wenn du siehst ist ein leiser Appell für echtes Hinschauen. Für Begegnung auf Augenhöhe. Und für Menschlichkeit, die dort beginnt, wo Vergleiche enden.


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Der Text zum Song:

Sie geht ein bisschen langsamer, doch sie geht
Und jedes Lächeln von ihr bleibt stehen
Sie redet leise, doch ihr Herz ist laut
Und alles, was sie denkt, ist tief und vertraut

Die Welt schaut weg, weil sie nicht passt
In all die Normen, in all die Hast
Doch wer hier wen behindert, frag ich mich
Denn sie ist ganz – wir sind’s oft nicht

Sie braucht keinen Mitleid-Blick
Sie braucht Raum und ein Stück
Von der Welt, die sagt: „Du bist genau richtig“

Was, wenn du siehst – nicht, was fehlt, sondern was da ist?
Wenn du begreifst – dass du oft der Grund der Barriere bist?
Denn nicht der Mensch ist das Problem,
Sondern wie wir ihn seh’n
Was, wenn du fühlst – sie ist mehr als nur ihr Gang?
Dann fängt Menschlichkeit wirklich an.

Er schreibt mit Augen, nicht mit Hand
Und trotzdem wird er oft verkannt
Die Sprache fehlt, doch nicht der Sinn
Denn jedes Schweigen trägt Gewinn

Und du nennst es Schwäche, nennst es Last
Doch hast nie wirklich nachgefasst
Was wäre, wenn du einfach hörst
Was anders ist – und doch so stört

Er braucht kein Mitleid, kein Applaus
Nur dein echtes Hinschauen
Und das Wissen: Hier fehlt’s nicht – hier wächst was raus

Was, wenn du siehst – nicht, was fehlt, sondern was da ist?
Wenn du begreifst – dass du oft der Grund der Barriere bist?
Denn nicht der Mensch ist das Problem,
Sondern wie wir ihn seh’n
Was, wenn du fühlst – er ist mehr als nur sein Klang?
Dann fängt Menschlichkeit wirklich an.

Behinderung – nicht im Körper, oft im Blick
Nicht in ihnen – sondern in unserem Schritt
Wenn wir nur Normen lieben, nicht das Sein
Wird Inklusion nur leeres Schein

Was, wenn wir seh’n – nicht was trennt, sondern was heilt?
Wenn wir begreifen – dass Verständnis niemals eilt?
Denn jeder Mensch ist ein Geschenk
Auch wenn man’s oft nicht gleich erkennt
Was, wenn wir steh’n – nicht über, sondern bei?
Dann wird aus Mauern irgendwann Freiheit.

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