Zwei Weilten in mir

Zwei Welten in mir ist ein Lied über innere Gegensätze, die gleichzeitig existieren dürfen. Über Herkunft und Gegenwart, über Bindungen, die bleiben, auch wenn sich Lebenswege trennen.

Der Song beschreibt das Leben zwischen zwei Wirklichkeiten. Einer Vergangenheit, die prägt, und einer Gegenwart, die trägt. Zwischen Dankbarkeit und Sehnsucht, zwischen Sicherheit und offenen Fragen. Es geht um Loyalität zu beiden Seiten und um das Ringen darum, nichts verleugnen zu müssen.

Im Mittelpunkt steht das Tragen von Erinnerungen. Von Bildern, Namen und Gefühlen, die nicht verschwinden, nur weil sich das Leben verändert hat. Der Text lässt Raum für Fragen, die unbeantwortet bleiben dürfen, und für die Erkenntnis, dass Zugehörigkeit nicht eindimensional ist.

Zwei Welten in mir ist ein Lied über Identität. Über das Recht, mehr als eine Geschichte in sich zu tragen, ohne sich entscheiden zu müssen.


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Der Text zum Song:

Ich hab dein Lächeln im Gesicht,
doch deinen Namen kaum im Licht.
Dein Bild verblasst in meinem Traum,
doch tief in mir steht noch dein Baum.

Sie sagen, du warst überfordert,
nicht bös, nur einfach überfordert.
Und auch wenn du mich losgelassen hast,
bleibst du ein Teil von meiner Last.

Zwei Welten in mir – und beide sind echt,
die eine war schwer, die andere ist gerecht.
Ich trag dich in mir, auch wenn du nicht hier bist,
mein Herz kennt die Wege, auch wenn du sie vermisst.
Ich lebe mein Leben, doch ich frage mich oft:
Warum ich? Warum du? Und was davon bleibt noch?

Hier liebt man mich mit ganzem Sein,
sie fangen mich auf, lassen mich nicht allein.
Doch wenn ich lache, denk ich an dich –
wärst du auch stolz, oder schämst du dich?

Ich bau mir ein Album mit Lücken und Fragen,
mit Bildern, die nicht alles sagen.
Ich schreibe mir selber mein kleines Kapitel,
doch manchmal wird daraus ein ganzes Gewitter.

Zwei Welten in mir – und beide sind wahr,
die eine war dunkel, die andere klar.
Ich trag dich in mir, auch wenn du nicht da bist,
mein Herz sucht nach Frieden, egal wo du bist.
Ich lebe mein Leben, doch ich frage mich oft:
Warum ich? Warum du? Und was davon bleibt noch?

Und eines Tags – vielleicht –
wird aus Wunden ein Lied.
Und aus Fragen ein Verstehen,
ohne dass wir uns je wiedersehen.

Zwei Welten in mir – und beide sind mein,
sie kämpfen, sie tanzen, sie lassen mich sein.
Ich trag dich in mir, mit allem was war,
mein Herz hat Narben – doch sie sind wahr.
Ich lebe mein Leben – und manchmal da spür
ich: Ich bin aus Liebe. Von dort… und von hier.

 

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