ein Weg ist ein Song über Identität, Herkunft und Zugehörigkeit. Er erzählt von Menschen, die mehr als eine Geschichte in sich tragen und lernen müssen, dass diese Geschichten sich nicht ausschließen.
Im Mittelpunkt steht das Bild von zwei Herzen, die nebeneinander existieren. Vergangenheit und Gegenwart, Herkunftsfamilie und gelebtes Zuhause, Schatten und Licht. Der Song macht deutlich, dass diese Dualität kein Widerspruch ist, sondern Teil der eigenen Stärke werden kann. Man muss sich nicht entscheiden, welches Herz das richtige ist. Beide gehören dazu.
ein Weg spricht von Heilung ohne Verdrängung. Von Narben, die bleiben dürfen. Von Liebe, die nicht an Biologie gebunden ist. Und von dem Mut, die eigene Geschichte anzunehmen, auch wenn sie Brüche enthält.
Der Song endet nicht mit einer endgültigen Antwort, sondern mit einer Haltung. Der Weg entsteht nicht durch klare Linien oder einfache Erklärungen. Er entsteht dadurch, dass man ihn geht. Mit allem, was war. Und mit allem, was noch kommt.
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Der Text zum Song:
Ich trag Geschichten, die kein Kind versteht,
Straßen aus Fragen, auf denen man geht.
Hab mich verloren und wieder gefunden,
in warmen Händen, die Narben verbunden.Und wenn die Nacht zu groß wird, halt ich mich fest,
an all das Gute, das bleibt, wenn man loslässt.Zwei Herzen in mir – und beide sind stark,
eins kam aus Schatten, das andre aus Tag.
Ich trag sie in mir, sie führen mich heim,
ich bin nicht nur eins – ich darf beide sein.
Zwei Herzen, ein Weg – und ich geh ihn jetzt,
egal, was die Zeit aus den Bildern ersetzt.Ich hab gelernt, dass Liebe mehr als Blut ist,
dass Heimat da ist, wo Vertrauen gut ist.
Hab Brücken gebaut aus Tränen und Träumen,
aus Flüstern im Wind und Lachen in Bäumen.Und wenn die Nacht zu groß wird, halt ich mich fest,
an all das Gute, das bleibt, wenn man loslässt.Zwei Herzen in mir – und beide sind stark,
eins kam aus Schatten, das andre aus Tag.
Ich trag sie in mir, sie führen mich heim,
ich bin nicht nur eins – ich darf beide sein.
Zwei Herzen, ein Weg – und ich geh ihn jetzt,
egal, was die Zeit aus den Bildern ersetzt.Ich bin nicht das Gestern, nicht nur das Morgen,
ich bin das Jetzt – mit all meinen Sorgen.
Und jedes Kapitel, das hinter mir liegt,
ist Teil des Lichts, das mich heut trägt.Zwei Herzen in mir – und beide sind stark,
eins kam aus Schatten, das andre aus Tag.
Ich trag sie in mir, sie führen mich heim,
ich bin nicht nur eins – ich darf beide sein.
Zwei Herzen, ein Weg – und ich geh ihn jetzt,
weil jedes Gefühl in mir weiterlebt.Zwei Herzen… ein Weg.
Den ich geh.
