Unsichtbar ist nicht egal

Unsichtbar ist nicht egal ist ein Lied über das, was man nicht sofort sieht. Über innere Kämpfe, stille Bedürfnisse und Zeichen, die nicht laut sind, aber viel sagen.

Der Song richtet den Blick auf Menschen, deren Einschränkungen, Überforderung oder Verletzlichkeit keine äußeren Merkmale tragen. Er erzählt von dem Wunsch, verstanden zu werden, ohne sich erklären zu müssen. Und von kleinen Gesten, die tragen können, wenn Worte fehlen.

Im Mittelpunkt steht das Bedürfnis nach Rücksicht, Geduld und echtem Dabeisein. Nicht aus Mitleid, sondern aus Respekt. Der Text macht deutlich, dass Unterstützung oft dort beginnt, wo jemand innehält, hinschaut und mitgeht.

Unsichtbar ist nicht egal ist ein stilles Lied mit klarer Haltung. Es erinnert daran, dass Menschlichkeit nicht davon abhängt, was sichtbar ist, sondern davon, wie wir einander begegnen.


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Der Text zum Song:

Ich steh im Strom, die Menge zieht,
alle seh’n nur, was man sieht.
Doch ich trag ein kleines Zeichen hier,
ein Band aus Licht – das spricht von mir.

Ich lächle oft, doch innen weint’s,
ich bin nicht schwach, nur anders gemeint.
Du siehst kein Pflaster, keinen Gips,
doch manchmal fällt mir jeder Schritt.

Ich trag mein Sonnenblumenband,
damit ein Herz mich irgendwann
nicht fragt: „Was stimmt denn nicht mit dir?“
sondern sagt: „Komm, ich geh mit dir.“
Es ruft nicht laut, doch spricht so klar:
„Unsichtbar ist nicht egal.“

Ich bitte selten – viel zu still,
weil ich nicht zeigen will, was ich nicht will.
Doch wenn ich zög’re, bleib kurz stehn,
dann heißt das oft: Ich brauch dich jetzt zum Gehn.

Du kannst mich tragen – ohne Arm,
nur mit Geduld und einem warmen
Blick, der nicht bewertet, fragt,
sondern einfach bei mir bleibt.

Ich trag mein Sonnenblumenband,
damit ein Herz mich irgendwann
nicht fragt: „Was stimmt denn nicht mit dir?“
sondern sagt: „Komm, ich geh mit dir.“
Es ruft nicht laut, doch spricht so klar:
„Unsichtbar ist nicht egal.“

Und jeder Mensch hat seine Schlacht,
die niemand sieht in stiller Nacht.
Manchmal reicht ein kurzer Blick,
und ein kleines Band – zurück ins Licht.

Ich trag mein Sonnenblumenband,
damit ein Herz mich irgendwann
versteht, wenn Worte nicht mehr geh’n
und hilft, mich wieder aufzustellen.
Es ruft nicht laut, doch spricht so klar:
„Unsichtbar ist nicht egal.“

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