Wenn wir entscheiden dürften

Wenn wir entscheiden dürften ist ein Lied über eine andere Art, die Welt zu denken. Über eine Perspektive, die nicht von Macht, Leistung oder Abgrenzung ausgeht, sondern von Mitgefühl, Fantasie und Gemeinschaft.

Der Song entwirft eine Welt, in der Regeln nicht trennen, sondern verbinden. In der Gefühle zählen dürfen, Grenzen weich werden und niemand zurückbleibt. Es geht um den Wunsch nach Fairness, nach Teilen statt Bewerten und nach einer Ordnung, die Menschen schützt, statt sie auszusortieren.

Im Mittelpunkt steht der Blick von unten nach oben. Von denen, die selten gefragt werden, aber viel zu sagen hätten. Der Text erinnert daran, dass Leichtigkeit, Spiel und Vorstellungskraft keine Naivität sind, sondern ernstzunehmende Zugänge zu Menschlichkeit.

Wenn wir entscheiden dürften ist eine Einladung, sich vorzustellen, wie es sein könnte. Und darin liegt seine Stärke.


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Der Text zum Song:

Gebt uns die Welt in kleinen Händen,
wir würden teilen statt verschwenden.
Kein Platz für Gier in unser’m Spiel,
wir bauen Träume statt Profil.

Die Regeln wär’n aus Knete weich,
die Ordnung bunt, gerecht zugleich.
Wir lassen keinen mehr allein,
kein Oben mehr und kein Gemein.

Wenn wir entscheiden dürften, wär Frieden Pflicht,
ein Lächeln wär Gesetz, und jeder spricht.
Gefühle wären unser Parlament,
die Wahrheit wär der Präsident.
Wenn wir entscheiden dürften, wär Liebe laut –
und keiner lebt mehr hinter’m Zaun.

Die Grenzen streichen wir mit Kreide,
und keiner kämpft mehr auf der Heide.
Wir schenken Häuser, keine Macht,
und tanzen durch die lange Nacht.

Wir schmeißen Hass aus dem Verkehr,
die Herzen wiegen doppelt mehr.
Und wer noch zögert, kriegt nen Keks,
bevor er sich im Alten verheddert und klebt.

Wenn wir entscheiden dürften, wär Frieden Pflicht,
ein Lächeln wär Gesetz, und jeder spricht.
Gefühle wären unser Parlament,
die Wahrheit wär der Präsident.
Wenn wir entscheiden dürften, wär Liebe laut –
und keiner lebt mehr hinter’m Zaun.

Lasst uns spielen, statt zu schießen,
lasst uns träumen, nicht verdrießen.
Wenn ihr uns ernst nehmt, seht ihr klar,
dass euer Ernst ein Fehler war.

Wenn wir entscheiden dürften, wär alles neu,
der Mut wär groß, das Herz wär frei.
Verstand mit Fantasie gepaart,
so wird die Welt nicht mehr verwahrt.
Wenn wir entscheiden dürften, wär’s soweit –
wir malen Zukunft, nicht nur Zeit.

Wir sind bereit, ihr müsst nur fragen.
Wir bauen Brücken aus Fragen, nicht aus Lagen.
Gebt uns das Steuer –
wir fahren euch heim.

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