Ich hasse, dass ich Dich liebe

„Ich hasse, dass ich dich liebe“ ist ein Lied über Nähe, die weh tut, über Hoffnung, die immer wieder aufflammt, und über das innere Hin und Her zwischen Wunsch und Selbstschutz.

Der Song erzählt von einer Beziehung, die geprägt ist von Versprechen, Warten und Enttäuschung. Von dem Versuch, sich nicht mehr zu verlieren, obwohl eine tiefe emotionale Bindung besteht. Die Worte beschreiben Gefühle, die zwischen Sehnsucht, Misstrauen und dem Wunsch nach Verlässlichkeit schwanken.

Im Zentrum steht die besondere Schwere einer Mutter-Kind-Beziehung, die brüchig ist und dennoch bleibt. Die Unmöglichkeit, jemanden loszulassen, der Teil der eigenen Geschichte ist. Und der leise, aber wichtige Schritt, sich selbst ernster zu nehmen und Grenzen zu setzen.


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Der Text zum Song:

Du schreibst mir: „Hey, wie geht’s dir?“
Und ich weiß nicht, was ich fühl
Ich freu mich kurz
Und dann kommt direkt die Angst dazu

Ich sag mir: Erwart nix, bleib cool
Doch mein Herz hört da nicht zu
Ein Teil von mir will dich sehen
Der andere weiß genau, wie das endet

Du sagst so oft: „Diesmal wirklich“
Und ich will dir glauben, jedes Mal
Doch deine Worte sind schneller weg
Als ich mich schützen kann

Ich hasse, dass ich dich liebe
Dass ich dir immer noch glaub
Dass mein Herz jedes Mal hofft
Obwohl es weiß, wie das ausgeht

Ich hasse, dass ich dich liebe
Dass dein „Vielleicht“ mir reicht
Du versprichst mir die Welt
Und lässt mich dann allein

Wir treffen uns, du bist ganz nett
Sagst, du hast jetzt alles im Griff
Du redest viel von morgen
Aber heute zählt irgendwie nicht

Du sagst: „Ich meld mich, versprochen“
Und ich warte, viel zu lang
Check mein Handy hundertmal
Und fühl mich wieder dumm dabei

Ich brauch keine großen Worte
Kein Drama, kein Theater
Ich brauch nur eins:
Dass du das hältst, was du sagst

Ich hasse, dass ich dich liebe
Weil Hoffnung bei dir weh tut
Weil ich immer wieder falle
Wenn ich dir zu nah komm

Ich hasse, dass ich dich liebe
Weil du mir so fehlst
Und ich trotzdem weiß
Dass ich dir nicht trauen kann

Du bist meine Mutter
Egal, wie kaputt das klingt
Und genau das macht es schwer
Weil man so jemanden nicht einfach vergisst

Ich seh andere mit ihren Müttern
Und frag mich: Warum nicht ich?
Warum fühlt sich Nähe bei dir
Immer an wie Risiko?

Ich wär so gern egal
Dann wär’s einfacher
Aber du bist ein Teil von mir
Ob ich will oder nicht

Ich hasse, dass ich dich liebe
Aber ich lern langsam dazu
Ich hör mehr auf mich
Und weniger auf dich

Ich hasse, dass ich dich liebe
Doch ich geh nicht mehr kaputt
Ich bleib bei denen, die bleiben
Auch wenn du’s nicht tust

Vielleicht kommst du irgendwann an
Vielleicht auch nicht
Ich hör auf zu warten
Und fang an, mich zu schützen

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